DIE ZITRONE, MEISTER UNTER DEN HEILENDEN FRÜCHTEN
Montag, Mai 3rd, 2010
Früchte sind eine wichtige Quelle für Energie, Vitamine und des Genusses. Ihre Gegenwart ist Synonym für Leben und Freude. Unter ihnen ragen die Zitrusfrüchte heraus, insbesondere die Zitrone, welche eine der Früchte ist, welche die größten Vorteile für die Gesundheit der gesamten Familie bietet. Ihre heilende Kraft resultiert aus einem geringen Energiegehalt, einem ausgeglichenen Niveau zwischen Natrium und Kalium, und, wie alle wissen, ihrem Reichtum an Vitamin C.
Da die Zitrone nur eine ganz geringe Anzahl an Kohlenhydraten besitzt ist sie eine große Hilfe bei Diäten zum Schlankwerden. Zitronen zu essen bedeutet Vitamin C Zufuhr ohne zusätzliche Kalorien. Ein Überschuss an Vitamin C verstärkt die Abwehrkräfte des Organismus und vermeidet Krankheiten, insbesondere solche die mit den Atemwegen in Verbindung stehen wie Husten, Heiserkeit, Mandelentzündung, bis zu Lungenentzündung, Bronchitis, Grippe, Brustfellentzündung, Asthma etc.
Vitamin C oder Ascorbinsäure wirkt desinfizierend und hat außerdem eine antitoxische Wirkung gegen mikrobiotische und medikamentöse Gifte. Zusammen mit dem Vitamin C findet man das Vitamin P, welches hilft die Kapillare und Blutgefässe zu stärken.
Dieses wird auch Vitamin der kapillaren Permeabilität genannt: ohne es werden die Blutgefässe schwach und können leicht brechen, was zu kleinen Blutergüssen führt.
Es hilft bei der Wundheilung aller Art, sowohl bei interner als auch bei externer Anwendung.
Die Zitrone ist reich an Mineralen, insbesondere an Kalium, Magnesium, Kalzium und Phosphor (sie enthält auch Natrium, Eisen und Fluor).
Kalium, zum Beispiel, ist ein lebenswichtiges Element und sehr vorteilhaft bei der Behandlung von arteriellem Bluthochdruck.
Sie enthält einige Vitamine der Gruppe B (B1, B2, B3, B5, B6, PP).
Das Vitamin B1 (Thiamin) wirkt vorbeugend und heilend bei Beriberi, dessen Symptome Lähmung, Ödeme und Herzprobleme sind. Es wirkt außerdem auf den Metabolismus der Kohlehydrate.
Das Vitamin PP (Nicotinsäure) wirkt vorbeugend gegen Pellagra, eine Krankheit, die sich durch Entzündung der Haut, schlechte Verdauung und psychische Veränderungen bemerkbar macht. Dieses Vitamin ist sehr wichtig um die Gesundheit der Haut, des Verdauungsapparats und des Nervensystems zu fördern.
Sie ist eine Frucht, die wir als Paradebeispiel für medizinische Wirkung definieren können, da sie bei über 150 Krankheiten heilend wirkt.
In jedem Teil des Organismus, in dem sich Gifte befinden und ansammeln, sei es im Blut, in den Organen, in den Zellwänden, wirkt die Zitrone einmal eingenommen auflösend und abführend.
Im Falle von Vergiftungen im Magen-Darm-Trakt aufgrund des Verzehrs von verkommenen Lebensmitteln, bei der falschen Mischung von Lebensmitteln, bei schwierigen Verdauungen oder Leber- und Gallenproblemen normalisiert die Zitrone die Überfunktionen, neutralisiert Gifte und hilft bei ihrer Eliminierung.
Sie ist der beste Schutz gegen infektiöse Krankheiten.
Im Falle von Fieber hilft sie dieses zu beenden, indem sie die Giftstoffe oxidiert und abführt, die nicht ausreichende neutralisiert und eliminiert wurden. Die Ausnahme ist rheumatisches Fieber.
Zitrone hilft bei Bluthochdruck, Arteriosklerose, und kardiovaskulären Krankheiten da sie die Zirkulation aktiviert. Im Falle von Diabetes unterstützt sie bei der Vermeidung von arteriellen Komplikationen.
Sie beugt gegen die Bildung von Nierensteinen vor und kann diese sogar langsam auflösen.
Genau wie jedes andere Medikament ist der Konsum direkt mit den physischen Bedingungen jeder einzelnen Person verbunden, denn auch wenn sie ein großer Alliierter der Gesundheit ist, sollte die Einnahme bei bestimmten Situationen vermieden werden. Je nach dem Zustand der Person kann die Einnahme nicht ratsam sein.
Sie wird nicht empfohlen bei Mineralmangel, Kalziummangel, Anämie, Rachitis, Knochenschwäche, Entzündungen des Zahnfleisch, lockeren oder sehr kariösen Zähnen, Aphten in Mund oder Rachen, Risse in der Zunge, Hautwunden, sehr hohem Alter oder schwachen Kindern, Schlafstörungen, Azidose, sensible Reaktionen auf Säure, chronische Verstopfung, Entzündung der Prostata, Entzündung der Gebärmutter, Harnblase oder Speiseröhre. Während der monatlichen Periode, bei Nervenkrankheiten.
Unter den Zitrusfrüchten gibt es einige Früchte die ähnliche Eigenschaften wie die Zitrone aufweisen, wie die Pampelmuse, die Limette oder die Grapefruit.
Die empfohlene Menge, die man zu sich nehmen kann, ist von Person zu Person und ihrer organischen Konstitution unterschiedlich. So können zum Beispiel Menschen mit einer starken Konstitution mehr vertragen als alte Menschen oder Kinder. Die Beleibten mehr als die Dünnen und im Sommer mehr als im Winter, da die Kälte die Abführung durch die Haut verlangsamt.
Abhängig von diesen Faktoren kann man von kleinen Dosen Saft, über halbe Zitronen bis hin zu drei Zitronen pro Tag, für Personen mit hoher Toleranz, zu sich nehmen.
Die Zitrone ist der Meister unter den heilenden, vorbeugenden und vitaminspendenden Früchten, da sie Giftsstoffe eliminiert und als wirkungsvolles Bakterizid fungiert.
