Teguise, bis 1852 die Hauptstadt von Lanzarote,
ist eines der wichtigsten Kultur- und Touristenzentren der Insel
geworden. Die Straßen von Teguise mit seinen Palästen,
Klöstern und Plätzen bewahren dieses unverwechselbare
Flair vergangener Jahrhunderte und erzählen Eintausendundeine
Geschichten.
Scharmützel zwischen Mauren und Christen und Plünderungsangriffe
sind unter anderem markante historische Ereignisse dieses wundervollen
Ortes.
Im 1418 markierte als erster Maciot de
Bethencourt die Stadtgrenzen und machte Teguise zum ersten
städtischen Zentrum der Insel. Die Architektur der
Häuser kann immer noch an den wunderschön restaurierten
Palästen und herrschaftlichen Anwesen bewundert werden,
wie zum Beispiel der Spinola Palast und die Türme.
Unter den religiösen Bauten befindet sich die Kirche
"Ntra. Sra. de Guadalupe" und die Klöster
"Santo Domingo" und "San Francisco".
Auf der Vulkanspitze des "Guanapay" befindet
sich das alte Schloß von "Santa Bárbara".
Teguise bietet seinem Besucher ebenfalls viele Einkaufsmöglichkeiten.
Im Jahre 1980 Teguise wurde zum "Conjunto
Histórico-Artístico" erklärt und
bietet sich daher zur Freude einheimischer und fremder
Besucher als monumentales Museum an.
Der Ort Teguise ist einer der wichtigsten kulturellen
und touristischen Zentren der Insel. Eines der beliebtesten
Ereignisse ist der "Mercadillo".
Jeden Sonntag Morgen verwandelt
sich die gesamte Ortschaft in einen großen Markt,
wo Einkäufer an den Warenständen herumschmökern
können, die von Artefakten bis zu selbstgemachtem
Brot reichen. Der Markt wird belebt durch die Gruppen
von Folkloretänzern und -singern in einheimischen
Kostümen.