Haría

Haría ist einer der größten Orte im Norden Lanzarotes. Seine Geschichte ist eng mit der der Insel verwoben und reicht bis in die Zeit vor dem 15. Jahrhundert zurück. Haría ist berühmt für die Höhlen in seiner Umgebung, die Generationen von Inselbewohnern Schutz boten, sowie für das Museumshaus des Künstlers César Manrique.

Wo liegt Haría?

Haría ist ein Ort im Norden Lanzarotes. Es ist eines der grünsten Dörfer der Insel, weshalb sich hier der größte Teil der endemischen Vegetation der Insel findet. Deshalb ist es besonders für Wanderer und Naturliebhaber sehr reizvoll.

Was gibt es in Haría zu sehen?

Haría ist auch als das „Tal der tausend Palmen“ bekannt, und tatsächlich sind die vielen endemischen Palmen unübersehbar. Schon wenn man sich dem Dorf nähert, fallen die zahllosen Palmen auf, die die Talflanken säumen – eine spektakuläre, sehenswerte Aussicht. Vom Aussichtspunkt Mirador de los Helechos hat man einen besonders schönen Blick auf Haría, bevor man das Dorf betritt.

In Haría steht eines der Häuser, in denen der Künstler César Manrique während seiner Zeit auf der Insel wohnte. Man kann es besichtigen, und es ist ein Muss für jeden, der den Ort besucht und etwas mehr über das Alltagsleben des Malers und Architekten erfahren möchte.

Die Plaza ist das Zentrum des Ortes und lädt dazu ein, eine Pause zu machen, einen Kaffee zu trinken und die Ruhe zu genießen, die das Dorf ausstrahlt. Hier gehen die Einheimischen spazieren oder spielen Karten oder Domino. Mit ihrer freundlichen, herzlichen Art geben sie dem Besucher das Gefühl, einer von ihnen zu sein.

Wie es auf der Insel üblich ist, gibt es auch in Haría einen Markt. Er findet jeden Samstagmorgen auf der Plaza und deren Umgebung statt. Man findet hier vor allem regionales Kunsthandwerk und ökologische Produkte. Wie könnte man die Geschmäcker der Insel besser entdecken als direkt aus der Hand der Lanzarotiner?

Gut essen in Haría

Die Altstadt rund um die Plaza ist das Zentrum des Ortes, wo sämtliche Bars und Restaurants liegen. Typisch für Haría sind Gerichte mit dem Fleisch von regionalen Tieren wie Ziegen, Kaninchen und Schweinen. Dazu gibt es meist köstliche kanarische Salz-Schrumpelkartoffeln (papas arrugadas) mit Mojo-Soße, Käse und natürlich ein Glas Wein D.O. aus Lanzarote, das auf keinem Tisch fehlen darf.

Geschäfte in Haría

Wer typisches regionales Kunsthandwerk und Speisen kaufen möchte, wird in den vielen kleinen Läden der Altstadt fündig. Darüber hinaus ist der bereits erwähnte Markt von Haría einer der bekanntesten und meistbesuchten von Lanzarote. Verpassen Sie ihn nicht!

Das Klima von Haría

Wie überall im Norden der Insel sind die Temperaturen recht mild und sinken mit steigender Höhe. Die mittlere Temperatur liegt zwischen 15 und 27 °C, wobei es nachts etwas kälter ist.

Feste in Haría

Das wichtigste Fest von Haría ist die Fiesta der Nacht von San Juan. Wer die kürzeste und magischste Nacht des Jahres einmal auf eine ganz besondere Weise erleben möchte, dem sei die Fiesta empfohlen. Die Einheimischen begehen das Fest zu Ehren ihres Schutzpatrons mit verschiedenen Traditionen, darunter das spektakuläre Feuerwerk, das am 23. Juni im schattigen Tal der tausend Palmen abgehalten wird. Beim wunderschönen Farbenspiel und den Lagerfeuern von San Juan kann man sich abseits des Strandes prächtig amüsieren. Auf den „verbenas“ genannten Straßenfesten herrscht eine fröhliche Atmosphäre. Erleben Sie gemeinsam mit Freunden und Familie eine unvergessliche Sommernacht!

Wie erreicht man Haría?

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